«BERUFE
DER ICT»: KOMPLETT ÜBERARBEITETES STANDARDWERK
Bereits seit 20 Jahren werden in der Schweiz die Berufe der Informatik
vom Schweizerischen Verband der Informations- und Kommunikationstechnologie
(Swiss ICT) beschrieben. Die letzte Fassung dieses Standardwerks datiert
aus dem Jahre 1999. In der neuen, komplett überarbeiteten Ausgabe,
die seit Ende November 2003 verfügbar ist, wurde aufgrund der fortschreitenden
Technologiekonvergenz erstmals die Telekommunikation mit einbezogen, weshalb
der bisherige Publikationstitel nicht mehr «Berufe der Informatik»
sondern klarerweise «Berufe der ICT» lautet.
Laut Walter Grolimund, CIO-Stellvertreter (Chief Information Officer)
bei Swisscom Fixnet und einer der Federführer der Neuausgabe, war
das oberste Gebot des Unterfangens, die Berufslandschaft der ICT neu zu
strukturieren und die einzelnen Berufe klar und griffig zu beschreiben.
"Das Nachschlagewerk wendet sich an Arbeitnehmer und Arbeitgeber
gleichermassen", so Grolimund. "Vor allem den KMU-Betrieben
und Berufsberatern soll es zur Orientierung der in letzter Zeit unübersichtlich
gewordenen Berufslandschaft im ICT-Bereich dienlich sein." Augenscheinlich
ist, dass die neue Ausgabe dünner ausfällt als das Vorgängerbuch.
Dies hängt damit zusammen, dass eine Reihe von Berufen nicht mehr
aktuell ist und ausgeschieden wurde. Beispielsweise gibt es die Sparte
der «Programmierer» nicht mehr. Dafür sind neu die Berufsbezeichnungen
«Applikationsentwickler» und «Softwareingenieur»
zu finden.
Quelle: SwissICT