ERWARTETE
EFFIZIENZGEWINNE DANK HR-PORTALLÖSUNGEN
Die Entwicklung von Unternehmensportalen der ersten Generation war vor
allem vom technisch Machbaren und vom Einsatz neuester Technologien geprägt.
Dies hatte vielfach ineffiziente heterogene Strukturen und fehlende Rentabilität
zur Folge. Mit Portalen der zweiten Generation sollen nun laut IMG,
einer auf Business Networking spezialisierten Unternehmensberatung, Lösungen
zur Verfügung stehen, die in erster Linie Effizienzsteigerungen,
Integration und Konsolidierung avisieren.
Vor diesem Hintergrund hat IMG gemeinsam mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik
an der Universität St. Gallen (IWI-HSG)
sowie mit dem Aachener Marketing Research-Unternehmen Team
Steffenhagen eine Studie über den Einsatz von Portalen bei Unternehmen
in der deutschsprachigen Schweiz durchgeführt. Zielgruppe der Untersuchung
waren Unternehmen, die bereits SAP-Systeme im Einsatz haben.
Angesprochen wurden IT- und HR-Verantwortliche aus Unternehmen aller Branchen
sowie Sales- und Service-Entscheider aus der Technischen Industrie. Die
Datenerhebung der Portalstudie wurde in Form von 120 qualifizierten Einzelinterviews
auf Basis eines Fragebogens durchgeführt. Neben dem Gesamtergebnis
stehen Detailergebnisse unter anderem für den Bereich Human Resources
zur Verfügung.
Die befragten HR-Verantwortlichen bewerteten ihre Portalkenntnisse grundsätzlich
als eher gering. Nur 18,4 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass sie
derzeit mit Portallösungen arbeiten; 23 Prozent planen immerhin,
kurz- bis mittelfristig eine Portallösung einzuführen. Dies
scheint auch notwendig, planen doch 38,1 Prozent der Befragten, ihren
Mitarbeitenden im Verlauf der nächsten zwei Jahre mittels Eigenadministration
via Intranet mehr Verantwortung übertragen zu wollen. Das grösste
Potenzial beim Einsatz von Portallösungen sehen die HR-Verantwortlichen
denn auch mit Abstand in der Administration (85,7 Prozent), gefolgt von
der Personalkostenabrechnung (71,4 Prozent) und dem Skills-Management
(71,4 Prozent).
Quelle: IMG