KPI: KENNZAHLEN FÜR HR-SCHLÜSSELINDIKATOREN
So viel Wertschöpfung wie möglich, so wenig Administration wie nötig. Dergestalt lauten die Forderungen an ein modernes und effizientes Personalmanagement. Wie weit sich HR-Abteilungen diesem Ziel in der Realität bereits angenähert haben, untersuchte eine aktuelle Benchmark-Studie des Beratungsunternehmens eHR-Check.
In der Untersuchung, welche von Mai bis Juli 2004 durchgeführt worden ist, befragte eHR-Check Unternehmen verschiedener Grössenklassen und Branchen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum (Deutschland, Schweiz, Österreich). Erklärtes Ziel war es, empirisch fundierte Kennzahlen für Schlüsselindikatoren (Key Performance Indicators – KPI) im Personalwesen zu ermitteln. Mit diesen KPIs können Prozesse in den Bereichen Personalgewinnung, Administration und Entwicklung unter Kosten-, Zeit-, und Qualitätsaspekten bewertet werden. Um konventionelle und systemgestützte Prozesse miteinander vergleichen zu können, wurden bei ausgewählten Prozessen auch der Stand der IT-Unterstützung analysiert.
Wesentliche Ergebnisse der Studie sind:
1. Die Personaladministration macht mit bis zu 88,1% des Personalaufwandes
» immer noch den Löwenanteil der Personalarbeit aus. Bei einer Betrachtung
» der Einzelprozesse zeigen sich erhebliche Optimierungspotenziale bezogen
» auf Zeit und Kosten.
2.
Für die Effizienz und die Effektivität der Personalarbeit ist vor allem die konkrete
» Implementierung von Prozessen entscheidend, die gewählte Methode und
» das eingesetzte IT-System haben nur einen geringen Einfluss.
3.
Qualitätskontrolle findet insbesondere in der Personalentwicklung kaum statt.
» Nur 20% der Teilnehmer konnten Angabe zu Qualitätskennzahlen in der Personal-
» entwicklung machen. Besser steht in dieser Hinsicht die Personalgewinnung da.
Quelle: eHR Check