E-LEARNING:
KOSTENGÜNSTIGE INNOVATIONS-TRIEBFEDER
Der Computerkonzern IBM
investiert jährlich mehr als 750 Millionen Dollar in die Personalentwicklung.
Die Hälfte der Massnahmen wird via E-Learning umgesetzt. Nun wurde
IBM vom amerikanischen «Training
Magazine» mit dem renommierten «Training Top 100 Award»
ausgezeichnet. Nach Ansicht der Juroren hat es IBM geschafft, E-Learning
mit seiner Geschäftsstrategie zu verbinden und den Nutzen von Weiterbildung
flächendeckend nachzuweisen.
Nach Angaben von IBM konnten dank dem Einsatz von E-Learning in den letzten
zwei Jahren knapp 750 Millionen Dollar eingespart werden was exakt dem
PE-Jahresbudget entspricht! "Lernen ist Teil von IBM's DNA. Unsere
neue Lernstrategie spart nicht nur Kosten, sie treibt auch Innovationen
voran und erschließt neue Umsatzquellen", sagt Chief Learning
Officer Ted Hoff. Allein im Rahmen der "Role of the Manager@IBM"-Initiative,
einem Blended Learning Programm für Leadership Experience, konnte
IBM einen Netto-Umsatzzuwachs von 200 Millionen Dollar nachweisen. Für
die Evaluation wurde eigens eine externe Beratungsfirma beauftragt, die
das 2-Jahres-Programm während der gesamten Laufzeit auf Effektivität
und Geschäftsnutzen prüfte.
Seiner Top-100-Rangliste stellt das «Training Magazine» ein
zeitgemässes Motto voraus: "If you can't measure it, you can't
manage it". In der Tat: Für jede einzelne der zahlreich rapportierten
Erfolgsstorys scheint das Motto oberste Maxime zu sein: Ohne ausgewiesenen
Return of Investment (ROI) läuft nichts! Die Spannbreite der erwähnten
Ansätze ist riesig: Kirkpatrick, Six Sigma, Balanced Scorecard, Performance
Scorecards, die Beziehung zwischen Weiterbildung und Mitarbeiterfluktuation,
Weiterbildung und "time to productivity", etc.
Quelle: IBM
(Pressemitteilung vom 3. März 2004)